{"id":976,"date":"2017-11-20T17:07:12","date_gmt":"2017-11-20T16:07:12","guid":{"rendered":"https:\/\/pimvanlommel.nl\/?page_id=976"},"modified":"2017-11-21T10:45:26","modified_gmt":"2017-11-21T09:45:26","slug":"3-sonntag-schweiz-katharina-rilling","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/pimvanlommel.nl\/de\/3-sonntag-schweiz-katharina-rilling\/","title":{"rendered":"3. Sonntag (Schweiz) Katharina Rilling"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row css_animation=&#8220;&#8220; row_type=&#8220;row&#8220; use_row_as_full_screen_section=&#8220;no&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; angled_section=&#8220;no&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; background_image_as_pattern=&#8220;without_pattern&#8220;][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Herr Pim van Lommel, Sie gehen davon aus, dass das Bewusstsein nach dem Tod nicht aufh\u00f6rt zu existieren.\u00a0<\/strong> Wir sind in unseren Studien auf Patienten getroffen, die einen Herzstillstand \u00fcberlebt haben. Ihr Gehirn setzte f\u00fcr einen Moment aus, sie waren klinisch tot. Trotzdem haben sie nach dem Aufwachen von einem klaren Bewusstsein berichtet. Was wir wissenschaftlich bewiesen ist, dass man ein klares Bewusstsein in der Periode behalten kann, in der das Gehirn nicht mehr funktioniert. Wir nehmen daher an, dass auch Menschen, die definitiv gestorben sind, weiterhin bei Bewusstsein bleiben. Das Gehirn hat meiner Meinung nach keine produzierende Funktion, sondern eine erm\u00f6glichende. Es macht m\u00f6glich, das Bewusstsein im K\u00f6rper zu erfahren. Aber es produziert es nicht. Was wir t\u00e4glich erfahren ist einWachbewusstsein, das durch Raum und Zeit beschr\u00e4nkt wird. Beim Nahtod ist das Bewusstsein frei und umfassender.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Wie definieren Sie Bewusstsein?<\/strong> Das weiss ich nicht. Es ist schwer eine Definition f\u00fcr diesen Zustand zu geben. Es gibt zu viele Aspekte des Bewusstseins &#8211; man kann nicht sagen, was genau das ist.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Wie sind Sie dazu gekommen, sich mit dem Nahtod auseinander zu setzen?\u00a0<\/strong> Ich bin Kardiologe und habe sehr viele Menschen wieder belebt &#8211; alle waren froh, auch ich als Arzt. Alle, ausser die Patienten mit ein Nahtod Erfahrung. Sie wollten am Liebsten \u201edort&#8220; bleiben. Das hat mich neugierig gemacht. Ich hatte ja in der Universit\u00e4t gelernt, dass wenn man bewusstlos ist, man auch kein Bewusstsein mehr haben kann. 1986 habe ich alle Patienten, die wiederbelebt wurden, befragt. In zwei Jahren habe ich von 50 Patienten 12 kennengelernt, die eine Nahtoderfahrung gehabt haben. Das war f\u00fcr mich der Ausl\u00f6ser, wissenschaftliche Studien durchzuf\u00fchren.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Was war ihr eindr\u00fccklichstes Erlebnis?<\/strong> Ein Patient kam im Koma in die Herzabteilung. Er wurde wiederbelebt, konnte nicht mehr atmen. Er hatte eine Zahnprotese, die eine Krankenschwester herausnahm und irgendwo hingelegt hat. Er war noch im Koma und kam zur Intensivstation. Als er nach eine Woche wieder bei Bewusstsein kam, war er wieder zur\u00fcck in der Herzabteilung, und er sah die Schwester und sagte: \u201eund du wei\u00dft, wo die Protese ist.&#8220; Er hatte alles gesehen. Er konnte alles genau beschreiben, die \u00c4rzte, den Raum &#8211; und er war damals im Koma und auf der Intensivstation. \u00a0 So habe ich einige Begegnungen gehabt. Von Menschen, die alles wahrgenommen haben, als sie bewusstlos waren. Ob der Patient nach 30 Sekunden wiederbelebt wurde oder drei Wochen im Koma war &#8211; das macht keinen Unterschied, ob sie eine Nahtoderfahrung hatten oder nicht. Auch gab es keinen Unterschied in der Religiosit\u00e4t oder in Vorkenntnissen \u00fcber Nahtoderfahrungen, etc.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Wie erkl\u00e4rt man das Ph\u00e4nomen wissenschaftlich?\u00a0<\/strong> Heute ist unsere Wissenschaft materialistisch ausgelegt. Sie sagt, dass das Bewusstsein ein Produkt des Gehirns ist. Falls das aber so sein sollte, w\u00e4re die Nahtoderfahrung nicht m\u00f6glich, da das Gehirn nach 15 sec. nicht mehr funktioniert. Keine K\u00f6rperreflexe und Hirnstammreflexe sind zu messen, keine Gehirnstr\u00f6me, der Atem setzt aus. Man kann also klinisch keine Lebenszeichen mehr feststellen. Und trotzdem haben Menschen ein klares Bewusstsein. Sie beschreiben die Vorg\u00e4nge, die passierten, w\u00e4hrend sie klinisch tot waren. Man kann das aber mit einem anderen Modell erkl\u00e4ren: Das Bewusstsein ist immer da. Es ist ein Bewusstsein ohne Zeit und Raum und der K\u00f6rper und das Gehirn sind nur Sender und Empf\u00e4nger f\u00fcr das Bewusstsein ist. Der K\u00f6rper mit seinen Sinnesorganen sendet an das Bewusstsein und das Bewusstsein sendet an den K\u00f6rper Informationen. Das K\u00f6rper funktioniert so als eine Schnittstelle. Ich glaube, dass alles eine Form von Bewusstsein hat im Universum. Ich meine damit ein universelles Bewusstsein, kein subjektives.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>aben die Patienten die gleichen Erfahrungen gemacht?<\/strong> Nein, aber sie haben immer die selben Elemente erlebt. Es gibt zw\u00f6lf Elemente, wobei manchmal 1, 2 oder 3 von ihnen vorkommen &#8211; oder auch alle. Aber die Elemente sind weltweit die Selben. In allen Zeiten, allen Kulturen und Religionszugeh\u00f6rigkeiten. Die W\u00f6rter, die die Menschen brauchen, um dar\u00fcber zu sprechen sind unterschiedlich: ein Kind wird das Ph\u00e4nomen anders nennen und beschreiben als ein Erwachsener, ein Christ anders als ein Hinduist oder ein Agnostiker. Es ist aber eine Erfahrung ohne W\u00f6rter und darum schwer anderen Menschen zu vermitteln. Da besteht die Gefahr, auf alte Erfahrungen zur\u00fcck zu greifen, f\u00fcr die es schon Worte gibt. Das ist aber eine v\u00f6llig neue Erfahrung. In unserer Studie haben wir herausgefunden, dass Frauen ein wenig mehr Elemente erfahren hatten, als M\u00e4nner.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Welche Elemente sind das?<\/strong> Man f\u00fchlt keinen Schmerz mehr, also fallen beim Autounfall oder beim Herzinfarkt Schmerz und Angst einfach weg. Man realisiert, dass man tot ist. Man kann auch eine ausserk\u00f6rperliche Erfahrung haben, in der man von oben die Wiederbelebung wahrnimmt, oder den Unfall. Und das ist auch verifizierbar durch \u00c4rzte oder andere Zeugen. Man kann in einen dunklen Raum kommen, man sieht einen kleinen Lichtpunkt, auf den man zugeht. Man nennt das das Tunnelerlebnis. Manchmal ist man gleich vom Licht umgeben oder sieht ein Wesen aus Licht. Manche sehen sch\u00f6ne Farben, sch\u00f6ne Musik und manche begegnen verstorbenen Verwandten. Einige sp\u00fcren eine vollkommene Liebe und Empathie. Oder einen Lebensr\u00fcckblick. Da wird alles wiederbelebt, was man getan und gedacht hat &#8211; auch mit der Wirkung auf andere: ob man Liebe gegeben hat oder nicht. Jeder Gedanke aus dem Leben ist da wieder zu erfahren. Manche k\u00f6nnen auch einen Blick in die Zukunft werfen. Oder sie k\u00f6nnen bewusst in den K\u00f6rper zur\u00fcckkommen. Das ist oft schwierig f\u00fcr die Patienten, weil man wieder den Schmerz des K\u00f6rpers sp\u00fcrt.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Sind Nahtoderlebnisse immer positiv?<\/strong> Nein. Die Erfahrung in einem dunklen Raum zu sein ist f\u00fcr einige der Menschen Angst einfl\u00f6ssend. Ungef\u00e4hr 2 Prozent der Menschen mit den Nahtoderfahrungen haben negative Angst- oder H\u00f6llenerfahrungen.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Wie leben diese Menschen dann weiter?<\/strong> Die Menschen haben eine lebenslange \u00c4nderung von einer Erfahrung, die nur 1-2 Minuten dauerte und die man verarbeiten muss. Sie haben keine Todesangst mehr. Sie haben andere Ansichten vom Leben, der Liebe f\u00fcr sich selbst und anderen und sie sp\u00fcren eine grosse Liebe zur Natur. Sie f\u00fchlen eine Einheit, sich verbunden mit allem. Das Leben wird dadurch automatisch anders. Man hat eine erh\u00f6hte intuitive Sensibilit\u00e4t. Das ist sehr schwierig f\u00fcr die Menschen, weil sie pl\u00f6tzlich Informationen von anderen bekommen, die man eigentlich nicht wissen kann. Zum Beispiel f\u00fchlt man ihren Schmerz, oder weiss, wann Menschen sterben werden. Manche k\u00f6nnen sogar in die Zukunft schauen, meistens in Tra\u00fcme. Sie sind also oft depressiv und haben Heimwehgef\u00fchle. Die Menschen k\u00f6nnen nicht dar\u00fcber sprechen, es wird nicht akzeptiert. Mehr als f\u00fcnfzig Prozent der Menschen mit der Nahtoderfahrung kommen in eine Trennung. Es heisst oft, der Partner sei nicht mehr derselbe, den sie geheiratet haben. Es ist eine sch\u00f6ne Erfahrung, aber es ist auch ein Trauma.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Und die Menschen, die die Angsterlebnisse hatten? Haben die auch keine Todesangst mehr?<\/strong> Und diejenigen, die eine Angsterfahrung gehabt haben, haben es noch schwerer. Aber wenn man diesen Menschen erz\u00e4hlen kann, dass alles was wir erfahren, auch hier und jetzt, nur durch unser Bewusstsein kommt, hilft das. Wenn man verliebt ist, ist die Welt wunderbar. Und wenn man depressiv ist, ist die Welt schrecklich. Wenn man sich gerade in einem Bewusstseinszustand der Angst befindet, ist die Bewusstseinserfahrung auch in der Nahtoderfahrung Angst. Man hat also eine Angsterfahrung, aber das sagt noch nichts \u00fcber die n\u00e4chste aus. Aber es ist sehr schwer zu verkraften. Ich kenne eine Frau, die drei Abende, stundelang laut geweint hat, als sie versuchte, dar\u00fcber zu sprechen.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Es gibt auch viele kritische Stimmen gegen ihre These.\u00a0<\/strong> Ja, aber nat\u00fcrlich. Die meisten Kritiker haben Probleme mit der Aussage, dass das Bewusstsein nicht ein Produkt des Gehirns sein kann, sondern auch ohne K\u00f6rper existiert. Und die meisten Menschen, die mich kritisieren, haben mein Buch nicht gelesen und kennen die Literatur nicht. In meinem Buch habe ich dreihundert Artikel gesammelt zu dem Thema. Ich habe auch die Literatur vieler Kulturen, Zeiten, Religionen und Philosophen wie Platon miteinbezogen. Es ist nichts neues, was ich erz\u00e4hle. Aber die heutige Wissenschaft hat Probleme mit Subjektivit\u00e4t umzugehen. Man kann das Bewusstsein eben nicht messen und das ist f\u00fcr Wissenschaftler ein Problem. Man kann auch nicht wissenschaftlich pr\u00fcfen, in wen man verliebt ist oder dass man ein Musikst\u00fcck liebt. Das kann man nicht messen. Im Gehirn kann man nur Aktivit\u00e4ten der Hirnregionen wie \u201eh\u00f6ren&#8220; messen, aber nicht die Inhalte, Gedanken und Gef\u00fchle. Das sind Korrelate, man weiss nicht, ob sie Ursachen oder Folgen des Bewusstseins sind. Es sind nur Korrelate. Es vollzieht sich ein Paradigmenwechsel in der Wissenschaft und es dauert immer seine Zeit, etwas Neues zu akzeptieren. Viele Wissenschaftler unterst\u00fctzen meine Meinung und viele stimmen auch nicht mit mir \u00fcberein. Wenn man ein materialistisches Konzept hat, ist man der Meinung, dass Endorphine freigesetzt wurden, die gl\u00fccklich machen. Aber das kann ein Nahtoderlebnis nicht erkl\u00e4ren. Es gibt keine k\u00f6rperlichen Erkl\u00e4rungen. Nur durch Sauerstoffmangel werden diese Hormone freigesetzt. Und Sauerstoffmangel war nicht die Ursache f\u00fcr die Erlebnisse! Wenn dies wirklich die Ursache w\u00e4re, sollten 100 % mit Herzstillstand diese Erfahrung gemacht haben, aber nur bei 18 Prozent war dies der Fall. Und: Auch Menschen mit Depression, bei Todesangst, bei einer Sterbebettvision oder in der Meditation haben diese Nahtoderfahrungen &#8211; ohne Probleme im Hirn, ohne Sauerstoffmangel.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Warum machen nicht alle wiederbelebten Patienten diese Erfahrungen?<\/strong> Fr\u00fcher sagte man immer, dass die Nahtoderfahrung durch Sauerstoffmangel verursacht wurde. In unserer Studie haben wir gezeigt, dass der Sauerstoffmangel absolut keine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr war, dass diese Menschen eine solche Erfahrung hatten. Von 344 Patienten, die klinisch tot waren durch Sauerstoffmangel, erlebten nur 18 Prozent die Nahtoderfahrung. Warum nur 18 Prozent? Das wissen wir nicht. Aber es zeigt, dass der Sauerstoffmangel als Erkl\u00e4rung nicht ausreicht. Ich kann nur eine nichtwissenschaftliche Erkl\u00e4rung daf\u00fcr geben, warum nicht alle Menschen eine Nahtoderfahrung machen, die wieder belebt werden. Wenn da eine Verbindung besteht zwischen dem K\u00f6rper und dem Bewusstsein, dann ist diese Verbindung m\u00f6glicherweise nicht bei allen Menschen gleich stark. Vielleicht brauchen die Menschen mit sehr starken Verbindungen mehr Zeit, um das Bewusstsein von ihrem K\u00f6rper zu trennen. Diese sind aber verstorben, man kann sie nicht befragen. Dies ist nicht wissenschaftlich bewiesen, sondern nur meine pers\u00f6nliche Vermutung. Auch als Wissenschaftler sollte man sagen k\u00f6nnen: Ich weiss es nicht. Aber ich kann mit Sicherheit sagen: die heutigen materialistischen Erkl\u00e4rungen stimmen einfach nicht.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Sind Sie gl\u00e4ubig?<\/strong> Ich bin ohne Kirche und ohne Bibel gross geworden. Aber ich habe durch die Studie \u00fcber den Nahtod sehr viel \u00fcber Religionen gelesen. Tibetischer Buddhismus, die Bibel, Sufis, Hindus: F\u00fcr mich haben alle Religionen die Selbe Botschaft. Es geht nur um Liebe. Das ist die ewige Essenz der Menschen, das Unsterbliche. Das Liebesbed\u00fcrfnis versuchen die Menschen in den Religionen zu finden. Die Suche nach bedingungsloser Liebe und Empathie und etwas, was man vielleicht Gott nennen kann. Die Essenz der Menschen ist Liebe, ist Gott. Aber die meiste Menschen haben eine grosse Unwissenheit.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Haben Sie Angst vor dem Tod?<\/strong> Ich habe sehr wenig Angst vor dem Tod. Ich bin neugierig.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Hat man den Lebenswillen denn nicht nur, wenn man die Angst vor dem Tod hat? Diese Angst sch\u00fctzt unser Leben doch auch, wir sind vorsichtiger.<\/strong> Wie wir dem Tod entgegen sehen, entscheidet dar\u00fcber, wie wir im Leben stehen. Wenn man keine Angst vor dem Tod hat, hat man keine Angst um das Leben. Man lebt aus liebe. Man lebt viel bewusster, weil man weiss, dass alles miteinander verbunden ist und das Leben heilig ist. Ich zitiere eine Patientin, die sagt: \u201eIch kann ohne meinen K\u00f6rper sein, aber mein K\u00f6rper kann nicht ohne mich sein.&#8220; Viele Menschen, die wieder zur\u00fcckkommen, haben aber ein starkes Heimweh. Das endlose Bewusstsein ist \u00fcbrigens auch hier zug\u00e4nglich, nicht erst nach dem Tod. Die mystischen Erfahrungen im Mittelalter in den Kirchen, in der Meditation oder Naturerfahrungen haben das gezeigt.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Wie k\u00f6nnen die Menschen mit dem bleibenden Heimweh fertig werden?<\/strong> Sie m\u00fcssen akzeptieren lernen, dass sie diese Erfahrung gehabt haben, dass sie nicht die einzigen sind, dass sie dar\u00fcber sprechen k\u00f6nnen, dass man sie anh\u00f6ren wird, ohne Urteil &#8211; so k\u00f6nnen sie am besten die Erfahrung in ihr Leben integrieren und versuchen anders zu leben. Das ist ein jahrelanger Prozess. Es gibt auch Menschen, die ohne diese Erfahrung ein Leben lang Heimweh nach etwas haben, was sie nicht benennen k\u00f6nnen. Junge Kinder zum Beispiel sind sehr offen und haben erh\u00f6hte intuitive F\u00e4higkeiten. Vielleicht wissen sie viel mehr als wir. \u00a0 Vielen Dank![\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_widget_sidebar sidebar_id=&#8220;Interviews-De&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row css_animation=&#8220;&#8220; row_type=&#8220;row&#8220; use_row_as_full_screen_section=&#8220;no&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; angled_section=&#8220;no&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; background_image_as_pattern=&#8220;without_pattern&#8220;][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Herr Pim van Lommel, Sie gehen davon aus, dass das Bewusstsein nach dem Tod nicht aufh\u00f6rt zu existieren.\u00a0 Wir sind in unseren Studien auf Patienten getroffen, die einen Herzstillstand \u00fcberlebt haben. 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