{"id":974,"date":"2017-11-20T16:59:18","date_gmt":"2017-11-20T15:59:18","guid":{"rendered":"https:\/\/pimvanlommel.nl\/?page_id=974"},"modified":"2017-11-21T10:45:06","modified_gmt":"2017-11-21T09:45:06","slug":"2-stern-astrid-viciana","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/pimvanlommel.nl\/de\/2-stern-astrid-viciana\/","title":{"rendered":"2. Stern Astrid Viciana"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row css_animation=&#8220;&#8220; row_type=&#8220;row&#8220; use_row_as_full_screen_section=&#8220;no&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; angled_section=&#8220;no&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; background_image_as_pattern=&#8220;without_pattern&#8220;][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Nahtod-Erfahrungen: Forschung zwischen Leben und Tod <\/strong><a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wissen\/mensch\/nahtod-erfahrungen-forschung-zwischen-leben-und-tod-1511460.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.ster.de<\/a>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<em>Sie sehen das Licht am Ende des Tunnels &#8211; oder wie sie wiederbelebt werden: Immer wieder berichten Menschen, die beinahe gestorben w\u00e4ren, von Nahtoderfahrungen. Der Arzt Pim van Lommel erforscht das Ph\u00e4nomen. Zur Person Pim van Lommel, 66, ist Kardiologe und Nahtodforscher. Vor kurzem ist sein Buch &#8222;<strong>Endloses Bewusstsein<\/strong>&#8220; (Patmos-Verlag) erschienen.<\/em>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Herr van Lommel, Sie sind vielen Menschen begegnet, die auf der Intensivstation dem Tod knapp entronnen sind und v\u00f6llig ver\u00e4ndert zur\u00fcck kehrten. Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Begegnung?<\/strong> Wie k\u00f6nnte ich das vergessen! Ich arbeitete damals als junger Assistenzarzt auf der Intensivstation. Ein 55 Jahre alter Patient erlitt drei Tage nach seinem Herzinfarkt pl\u00f6tzlich einen Herzstillstand. Damals, Ende der 60er Jahre, war es erstmals m\u00f6glich, Menschen mit Hilfe von Defibrillatoren wiederzubeleben. Bei meinem Patienten war es nicht einfach: sein Herz begann erst nach dem zweiten Versuch wieder zu schlagen. Wir waren sehr erleichtert &#8211; er selbst dagegen war sehr entt\u00e4uscht.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Er freute sich nicht, noch am Leben zu sein?<\/strong> Er war sogar sehr ungl\u00fccklich dar\u00fcber. Der Mann war vier Minuten bewusstlos gewesen und erz\u00e4hlte mir nach seinem Aufwachen begeistert von Lichtern, von Musik, von wundersch\u00f6nen Landschaften, die er gesehen, von tiefem Frieden, den er erlebt hatte. Das kam f\u00fcr mich sehr unerwartet.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Warum?<\/strong> Ich wusste, dass sein Gehirn w\u00e4hrend des Herzstillstands keinen Sauerstoff erhalten hatte. Es konnte also nicht aktiv gewesen sein. Dass der Patient dennoch etwas erlebt hatte, passte nicht in die herk\u00f6mmlichen Theorien der Wissenschaft. Hatte ich als Mediziner doch gelernt, dass es unm\u00f6glich ist, bei Bewusstlosigkeit etwas wahrzunehmen![\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Dachten Sie, der arme Mann hat den Verstand verloren?<\/strong> Dachten Sie, der arme Mann hat den Verstand verloren? Im Gegenteil, ich sp\u00fcrte, dass er sehr aufgew\u00fchlt war, dass es ihm schwer fiel, seine Erlebnisse zu akzeptieren. Mir wurde klar: Hier geht es um eine Wirklichkeit, die gr\u00f6\u00dfer ist als das normale Leben. Um ein Bewusstsein, das jenseits unseres K\u00f6rpers, unabh\u00e4ngig von unserem Gehirn existiert. Eben jenes Bewusstsein, das ich nun in meinem Buch &#8222;Endloses Bewusstsein&#8220; beschrieben habe.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Zun\u00e4chst aber sahen Sie sich das Ph\u00e4nomen der Nahtoderfahrung genauer an.\u00a0<\/strong> Damals wusste man nur sehr wenig \u00fcber dieses Ph\u00e4nomen, und alle Erkl\u00e4rungen &#8211; die Nahtoderfahrung als Folge von einem Sauerstoffmangel im Gehirn, Medikamentennebenwirkungen oder extremer Todesangst &#8211; \u00fcberzeugten mich nicht. Gemeinsam mit meinen Kollegen beschloss ich, diese Erlebnisse von Grund auf zu erforschen: Wir wollten herausfinden, wie viele Menschen so eine Erfahrung machen, was sie erleben und warum. Darum begannen wir 1988 Patienten, die einen Herzstillstand \u00fcberlebt hatten, m\u00f6glichst bald nach der Wiederbelebung nach ihren Eindr\u00fccken zu befragen.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Wie viele von ihnen erlebten eine Nahtoderfahrung?<\/strong> Innerhalb von vier Jahren haben wir in zehn Kliniken insgesamt 344 Patienten nach einem Herzstillstand befragt. 62 von ihnen hatten eine Nahtoderfahrung durchlebt. Das bedeutet, dass etwa 18 Prozent aller Patienten mit einem Herzstillstand davon berichten. Doch tritt das Ph\u00e4nomen auch bei anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen auf. Wie oft, wei\u00df bislang niemand. Interessant ist allerdings, dass eine Nahtoderfahrung umso wahrscheinlicher ist, desto j\u00fcnger der Patient ist. Studien ergaben, dass 70 Prozent der Kinder, die dem Tod knapp entrinnen, eine solche erleben.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Was berichten die Patienten?<\/strong> Die Erlebnisse sind sehr unterschiedlich: Manche sehen ein helles Licht am Ende eines Tunnels, manche h\u00f6ren Musik, andere berichten von sch\u00f6nen Landschaften oder erleben einen tiefen inneren Frieden. Ab und zu berichten die Patienten von einer au\u00dferk\u00f6rperlichen Erfahrung. Sie betrachten sich selbst von oben und beobachten zum Beispiel die Notoperation, die ihnen das Leben rettet. Besonders beeindruckend war f\u00fcr mich der Bericht \u00fcber einen Patienten mit einer Zahnprothese.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Was war an ihm so Besonderes?<\/strong> Er konnte sich an seine eigene Wiederbelebung erinnern. Ein Krankenpfleger hatte seine Zahnprothese herausgenommen, um den Beatmungsschlauch einzuf\u00fchren. Als der Patient eine Woche sp\u00e4ter aus dem Koma erwachte, erkannte er sofort den Pfleger wieder. &#8222;Sie wissen, wo meine Zahnprothese ist!&#8220;, rief der Mann. Wir waren bis dahin nicht sicher, ob die Nahtoderfahrung tats\u00e4chlich bei Bewusstlosigkeit erlebt wird oder vielleicht in den Sekunden vor oder nach dem Herzstillstand. Der Patient brachte uns den Beweis.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Das k\u00f6nnte Zufall gewesen sein.<\/strong> Nein, niemals! Der Patient wusste, wo die Prothese lag. Er wusste, wie das Wiederbelebungszimmer aussah, er konnte den Instrumentenwagen im Detail beschreiben. Und er hatte den Raum sp\u00e4ter nachweislich nicht mehr betreten.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Dennoch w\u00fcrde jeder Wissenschaftler den Bericht als Anekdote abtun.<\/strong> Theoretisch haben Sie Recht, aber ich kenne eine Vielzahl \u00e4hnlicher Anekdoten. Ich habe mit Hunderten von Menschen gesprochen, die eine Nahtoderfahrung erlebt haben. Sie erinnerten sich an Details, die sie unm\u00f6glich wissen konnten. Details, die von der Familie, von \u00c4rzten und Krankenschwestern nachtr\u00e4glich best\u00e4tigt wurden.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Ein Beweis ist das noch lange nicht. Dabei hatten Sie in Ihrer Studie versucht, einen Beleg zu erbringen.\u00a0<\/strong> Wir hatten in einem der Operationss\u00e4le oben auf den OP-Lampen Zeichen angebracht, ein rotes Kreuz oder einen gr\u00fcnen Kreis. Wir hofften, dass Patienten mit einer au\u00dferk\u00f6rperlichen Nahtoderfahrung die Zeichen sehen und davon berichten w\u00fcrden. Doch leider hatte ausgerechnet in diesem OP-Saal kein einziger der wiederbelebten Patienten ein solches Erlebnis.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>W\u00e4re es nicht sinnvoll, das Experiment zu wiederholen?<\/strong> Da bin ich sehr zur\u00fcckhaltend. Eine Nahtoderfahrung ist ein \u00e4u\u00dferst intensives, emotionales Erlebnis. Ich f\u00fcrchte, dass die Patienten das Zeichen einfach \u00fcbersehen w\u00fcrden, weil sie so ergriffen w\u00e4ren von dem, was sie f\u00fchlen, beobachten und h\u00f6ren.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Dennoch w\u00fcrde ein solcher Nachweis viele Ihrer kritischen Kollegen \u00fcberzeugen.\u00a0<\/strong> Das glaube ich nicht. W\u00fcrde einer unserer Patienten ein Zeichen entdecken, w\u00fcrden meine Kollegen zehn weitere F\u00e4lle verlangen. H\u00e4tten wir zehn, w\u00fcrden sie hundert einfordern. Nein, wir haben bereits genug Informationen. Wir wissen jetzt, dass auch ein bewusstloser Mensch sehr viel wahrnehmen kann.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Was meinen Sie damit?<\/strong> Obwohl bei einer Nahtoderfahrung das Gehirn nicht mit Sauerstoff versorgt wird, haben Patienten diese au\u00dfergew\u00f6hnlichen Erlebnisse. Das kann nur bedeuten, dass unser Bewusstsein nicht im Gehirn entsteht. Gegen diese Hypothese wehren sich allerdings viele meiner Kollegen, weil es nicht in ihr wissenschaftliches Konzept passt. Mehr als 95 Prozent der Wissenschaftler sind davon \u00fcberzeugt, dass das Bewusstsein ein Produkt unseres Gehirns ist. W\u00fcrde ihre Hypothese stimmen, w\u00e4ren Nahtoderfahrungen unm\u00f6glich.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Vielleicht verstehen wir unser Gehirn noch nicht gut genug.\u00a0<\/strong> Genau so argumentieren auch meine kritischen Kollegen. Erst in zehn, zwanzig oder vielleicht f\u00fcnfzig Jahren werden wir es begreifen k\u00f6nnen, hei\u00dft es dann. Tats\u00e4chlich sind unsere Messmethoden noch sehr grob: Trotz moderner Verfahren wie der funktionellen Kernspintomographie betrachten wir Ver\u00e4nderungen des Hirnstoffwechsels noch in Zeitabst\u00e4nden von ein bis zwei Sekunden. Dabei ver\u00e4ndert sich die Hirnaktivit\u00e4t jede Millisekunde. Das ist als ob Sie in einem Buch nur jeden Tausendsten Buchstaben lesen w\u00fcrden. Allerdings werden uns pr\u00e4zisere Messverfahren auch nicht weiterbringen. Denn die Annahmen, die der Forschung zugrunde liegen, stimmen nicht.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Was muss passieren?<\/strong> Es muss ein Umdenken stattfinden, \u00e4hnlich wie einst in der Physik. \u00dcber Hunderte von Jahre hatte die klassische Physik ausgereicht, um etwa zu erkl\u00e4ren, warum ein Apfel vom Baum f\u00e4llt. Dann jedoch haben immer genauere Messmethoden gezeigt, dass die klassischen Modelle nicht ausreichen, um zum Beispiel das Verhalten von Elektronen zu erkl\u00e4ren. Nur mit Hilfe der Quantenphysik war dies m\u00f6glich &#8211; mit Konzepten also, die unsere Vorstellungskraft oft \u00fcbersteigen.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Was bedeutet das f\u00fcr die Forschung?<\/strong> Das wir uns eingestehen sollten, dass die Entstehung unseres Bewusstseins noch ein R\u00e4tsel ist. Und die Aufgabe der Wissenschaft ist es, Fragen zu stellen, offen zu sein, f\u00fcr neue Hypothesen. Bislang basieren jedoch alle Studien auf der Hypothese, dass das Bewusstsein ein Produkt unseres Gehirns ist. Dabei wissen wir noch so wenig. Wir wissen nicht, warum Bewusstsein entsteht, wir wissen nicht, woher es kommt. Wir m\u00fcssen ganz neu nachdenken, um eine neue Theorie \u00fcber die Ursache von Nahtoderfahrungen zu entwickeln.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Woran denken Sie genau?<\/strong> Eines der wichtigsten Konzepte der Quantenphysik besagt, dass Teilchen \u00fcber eine gro\u00dfe Entfernung hinweg augenblicklich aufeinander einwirken k\u00f6nnen. Man nennt das Nicht-Lokalit\u00e4t, und gemeint ist damit ein Raum, in dem es keine Materie gibt, in dem Zeit und Distanz keine Rolle spielen. Dieser nicht-lokale Raum k\u00f6nnte die Grundlage unseres Bewusstseins bilden. Ein Bewusstsein also, dass jenseits unseres Gehirns existiert, auch wenn dies schwer vorzustellen ist.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Ist das die Botschaft Ihres Buchs?<\/strong> Ich habe keine Botschaft, und ich werde auch nicht versuchen, jemanden von meiner Hypothese zu \u00fcberzeugen. Wer m\u00f6chte, kann mein Buch lesen. Das Problem mit vielen Kritikern ist: Sie haben es nicht einmal angesehen, und sie kennen auch nicht die 300 wissenschaftlichen Artikel, auf die ich im Text verweise. Wenn sie stattdessen behaupten, ich w\u00fcrde fantasieren, dann ist das ihr Problem. Auch wenn das f\u00fcr mich schwer zu ertragen ist.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Wie entsteht Ihrer Ansicht nach unser Bewusstsein?<\/strong> Ich glaube, dass es bereits vor der Geburt eines Menschen existiert und auch nach seinem Tod fortbesteht. Alle Erfahrungen, die jemand im Laufe seines Lebens macht, werden dort gespeichert. Auch die Emotionen und Gedanken anderer Menschen flie\u00dfen in das endlose Bewusstsein. Es w\u00e4chst also st\u00e4ndig. \u00dcber unser Gehirn haben wir Zugang zu jenem Anteil, den wir als unser eigenes Ich erleben. Die Hirnzellen fungieren dabei als eine Art Empfangsmodul des Bewusstseins &#8211; \u00e4hnlich wie ein Mobiltelefon, das aus den elektromagnetischen Feldern genau jene Anrufe herausfiltert, die f\u00fcr uns bestimmt sind. Der \u00fcbrige Teil des Bewusstseins bleibt uns normalerweise verschlossen.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Wie passen Nahtoderfahrungen in Ihre Theorie?<\/strong> Bei einem Herzstillstand zum Beispiel wird unser Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. \u00c4hnlich wie ein defektes Mobiltelefon keine Anrufe empf\u00e4ngt, sind wir in dieser Zeit bewusstlos. Dennoch haben Patienten erstaunliche Erlebnisse. Warum? Weil sie pl\u00f6tzlich freien Zugang zum endlosen Bewusstsein bekommen, unabh\u00e4ngig von unserem Gehirn. Die Menschen erleben Erstaunliches: Sie begegnen Verstorbenen, sie durchleben ihre eigene Kindheit, ihre erste Liebe noch einmal. Die meisten von ihnen kehren ver\u00e4ndert von ihrer Nahtoderfahrung zur\u00fcck.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Inwiefern?<\/strong> Die meisten Menschen berichten, dass sich ihr Blick auf das Wesentliche im Leben v\u00f6llig ver\u00e4ndert hat. Sie beginnen, das Leben wieder mehr zu sch\u00e4tzen und sehen einen tiefen Sinn darin. Manche Aspekte des Lebens &#8211; teure Autos, ein gro\u00dfes Haus, Erfolg im Beruf &#8211; verlieren dagegen an Bedeutung. Stattdessen f\u00fchlen sich viele tief verbunden mit der Natur, gehen toleranter und einf\u00fchlsamer mit ihren Mitmenschen um. Vor allem aber verlieren sie die Angst vor dem Tod.[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_column_text]<strong>Was lehrt uns die Nahtodforschung \u00fcber den Tod?<\/strong> Sie kann nat\u00fcrlich kein wissenschaftlicher Beleg daf\u00fcr sein, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Denn es kehrt schlie\u00dflich niemand zur\u00fcck, um uns davon zu berichten. Was wir haben, sind Berichte von Menschen, die im Sterben lagen und gerettet wurden. Dennoch haben mich pers\u00f6nlich die Nahtoderfahrungen der Patienten davon \u00fcberzeugt, dass unser Bewusstsein unabh\u00e4ngig von unserem K\u00f6rper existieren kann, auch nach dem Tod.[\/vc_column_text][vc_empty_space height=&#8220;60px&#8220;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<strong>Ihre Studienergebnisse sorgten im Jahr 2001 f\u00fcr viel Aufmerksamkeit, zum Teil mussten Sie harte Kritik einstecken. Ein Kollege aus Belgien etwa bezeichnete Ihre Forschung als Teufelszeug.\u00a0<\/strong> Diese Art von Kritik sagt meiner Ansicht nach mehr \u00fcber die Menschen als \u00fcber meine Studie. Dahinter steckt meiner Meinung nach die Angst, das eigene Weltbild zu verlieren. Man muss offen bleiben, f\u00fcr alle m\u00f6glichen Erkl\u00e4rungen, auch bei der Nahtodforschung.[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_widget_sidebar sidebar_id=&#8220;Interviews-De&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row css_animation=&#8220;&#8220; row_type=&#8220;row&#8220; use_row_as_full_screen_section=&#8220;no&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; angled_section=&#8220;no&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; background_image_as_pattern=&#8220;without_pattern&#8220;][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Nahtod-Erfahrungen: Forschung zwischen Leben und Tod www.ster.de[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner row_type=&#8220;row&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Sie sehen das Licht am Ende des Tunnels &#8211; oder wie sie wiederbelebt werden: Immer wieder berichten Menschen, die beinahe gestorben w\u00e4ren, von&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>2. 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